Wir waren am Wochenende auf einem Raubzug für das zweite Beet am Parkplatz Sittardstraße. Die Ränder der Straßen und diverse Brachflächen der Stadt sind tolle Gärtnereien. Hier finden sich Kornblumen, Wilde Malve, Borretsch, Studentenblume (Tagetes), Rainfarn, Ringelblumen, wilder Dill und Sommerflieder – also Spatengabel, Häkchen und Körbe gepackt und los.

An den Straßenrändern haben sich massenweise bienenfreundliche Blumen, Gräser, Käuter und Sträucher selbstausgesät, die man mit ein wenig Arbeit umpflanzen kann. Eine echter Schatz für alle Gartenbürgerinnen und -bürger der Stadt. Man sollte aber auch bei einer solchen Piratenaktion als Grünstädter vorsichtig sein, denn Straßenränder und Brachflächen sind wichtige ökologische Rückzugsräume geworden (siehe hier). Also: Nicht einfach wild alles zertrampeln, nur um seinen Schatz zu bergen; darauf achten, dass man nicht Anpflanzungen von mags, etc. „klaut“, sondern bei den Selbstaussäern bleibt und passt auf den Verkehr auf! Wer ein wenig Rücksicht nimmt, kann tolle Dinge finden. Die Straßenränder sind Schätze – viel Spaß beim Raubzug.     

Ein Raubzug am Straßenrand