Nachbarschaftsfrühstück

Der Platz

Alte Tanke MG – wie sie wurde, was sie heute ist

Die Alte Tanke ist durch bürgerschaftliches Engagement und den Wunsch entstanden, die Stadt einfach ein bisschen schöner zu machen ohne dabei auf Umgestaltungsprozesse oder städtische Maßnahmen zu warten, sondern es einfach selber in die Hand zu nehmen. Im März 2015 trafen sich Nachbarn aus dem Gründerzeitviertel Ost, um an der Aktion Frühjahrsputz teilzunehmen. Zusammen säuberten sie die Brachfläche an der Ecke Kaiserstraße / Sittardstraße – ein Eckgrundstück auf von den frühen 30er bis in die 60er Jahre eine Tankstelle stand. Das Grundstück war Brachfläche mit wildem vermülltem Gebüsch und Parkplätzen, auf denen Autos teilweise mehr als ein halbes Jahr abgestellt waren. Schnell war klar: Das sieht schon besser aus als vorher, aber das wird nicht lange halten – nur Müll wegräumen, bringt es nicht.

Umbau mit Fördermitteln der Stadt und in Eigenleistung

Stefan Sturm und Mark Nierwetberg formulierten im Namen der Initiative Gründerzeitviertel und fluxMG einen Antrag, um bei der städtischen Initiative „bürgerschaftliches Engagement“ einen Zuschuss für die Baumaßnahme zu erhalten. Der Platz war in Teilen asphaltiert und musste zudem fachgerecht aufgeschüttet werden, das ging nicht ohne professionelle Hilfe. Die Stadt bewilligte 12.500 Euro, wir koordinierten die Umbaumaßnahmen des Bauunternehmens Carl Ley und brachten die angelieferte Kiesdecke mit Unterstützung von Anwohnerinnen und Anwohnern im Sommer 2016 selber auf. Im Dezember 2016 haben wir ein erstes Glühwein-Wintertreffen mit Nachbarn auf dem Platz veranstaltet. Im Frühjahr 2017 wurde die Internetseite gestartet und ein Nachbarschaftsfrühstück zur Übergabe des Platzes an „alle“ veranstaltet.

Ein Platz für Leben im Viertel

Die Alte Tanke soll sein Platz von Leuten für Leute sein, die damit in einem öffentlichen Raum Treffen und Zusammensein organisieren können. Wir wollen, dass dort Leben im Viertel stattfindet, Leute Stühle und Bänke mitbringen und zusammensitzen, Boule spielen oder die Wände als „Hall of Fame“ für Graffiti nutzen.

Danke für die Hilfe an:

Annika, Angela, Arif, Carlo, Katja, Kay, Maren, Mark, Marius, Miriam, Nevio, Nicole, Norbert, Stefan, Thomas, Wolle